Unsere Chronik in Bildern

03/2000 - Unsere erste weiße FK9
02/2002 - Zwischenlösung eine CH 701 STOL
09/2003 - FK 9 nach ihrer Rückkehr
08/2003 - Die wohl schönste blaue COMCO C 42
02/2006 - Aggregat in unserer FK 9
04/2007 - beim Ausrollen von der Piste abgekommen
04/2007 - Neuerwerb, eine weiße C 42 mit Kennung D-MRBD
11/2007 - Rossfeld bei Metzingen
11/2007 - Überführung unserer Flieger
05/2008 - Flottenerweiterung um eine weitere C 42
05/2008 - Unsere neue C42B (D-MAYO)

Chronik der Sparte Flugsport

Über uns, die Sternflieger, gibt es in Kurzform Folgendes zu berichten:

03/1983
hatte Dr. Bohlen eine Handvoll Interessierte aus dem Daimler-Konzern um sich geschart, mit denen er als Flug-Neuling über die Fliegerei fachsimpelte.

03/1984
stieß Werner Hahn (WKH) dazu, der nach dem Ausscheiden von Dr. Bohlen aus dem Konzern die Leitung der Gruppe übernahm.

10/1989
überführte WKH die Gruppe mit damals fast 200 Mitgliedern aus ganz Deutschland als neue Sparte Flugsport in die „Sportgemeinschaft Stern“. Damals hatten wir noch keine eigenen Flugzeuge, sondern mussten diese stets von Flugschulen und Privatleuten anchartern.

03/2000
hatten wir es dann endlich geschafft, mit mehreren Privatdarlehen einzelner Mitglieder konnten wir unsere erste weiße FK9 mit Spornrad kaufen und am Flugplatz Nabern stationieren.

02/2002
Nach einem Lande-Unfall ohne Personenschaden, der für unser Flugzeug aber in einem Nahezu-Totalschaden endete, standen wir erst mal wieder ohne eigenes Fluggerät da. Als sich kurzfristig die Möglichkeit des Kaufs einer preisgünstigen Maschine ergab, beschafften wir als Zwischenlösung eine CH 701 STOL. Einige unserer Piloten gaben der Gruppe großzügig abfliegbare Darlehen und sicherten so das fliegerische Überleben der Gruppe. Die CH 701 STOL ist ein gutmütiger Aluminium-Flieger mit rießigen Tundra Rädern, ein äußerst robustes Fluggerät und nicht kaputt zu kriegen. Wir überbrückten mit dieser Maschine den am Ende dann fast zwei Jahre dauernden Um- und Wiederaufbau unserer verunfallten FK 9.

09/2003
Mit neuem gelbem Anstrich versehen und auf ein Bugradfahrwerk umgebaut war unsere FK 9 nach ihrer Rückkehr nicht wiederzuerkennen. Im Zuge der Reparatur (neuer und breiterer Rumpf usw.) verpassten wir dem Flieger gleich noch den damals neu auf den Markt gekommenen SMART-Automotor (60 PS) und erregen bis heute mit diesem, Dank seines Katalysators sehr umweltfreundlichen Antriebs, immer wieder Aufsehen.

01/2003
wechselten wir den Flugplatz und zogen von EDTN (Nabern) nach EDPM (Donzdorf) um. Von den Donzdorfer Fliegern wurden wir als Gäste auf deren Platz damals herzlich aufgenommen und verfügen jetzt über einen wunderschönen Flugplatz ohne Lärmprobleme mit allem was dazugehört und einer supertollen Atmosphäre. Unsere derzeit ca. 20 aktiven UL-Piloten können unsere Flieger die gesamte Woche über nutzen, da der Platz bei gutem Wetter fast täglich besetzt ist.

08/2003
machten wir bezogen auf unsere Flugzeugflotte einen weiteren Schritt. Unsere doch etwas langsame, raue und behäbige CH 701 STOL (125 km/h) konnten wir günstig nach Holland verkaufen, den Erlös zusammen mit einem geringen Aufpreis investierten wir in einen neuen Flieger, die wohl schönste blaue COMCO C 42 (155 km/h) an Deutschlands Himmel.

02/2006
Nachdem mit Einführung des SMART Roadster auch ein stärkerer 80 PS SMART Motor auf dem Markt zur Verfügung stand, beschlossen wi, dieses stärkere Aggregat in unsere FK 9 einzubauen. Damit haben wir jetzt auch bei heißem Wetter und auf hohen Startplätzen durch die höhere Leistung ein deutliches Mehr an Sicherheit gewonnen.

04/2007
Nicht jede Landung gelingt uns Piloten immer gleich gut. Am 19.04.2007 kam unsere blaue ‚FOX ZULU’ bei Hermann Kümmerle in Schwaigern beim Ausrollen von der Piste ab und strandete in einem Weizenfeld. Leider brachen das Bugrad und das linke Hauptfahrwerk ab und unser geliebter Vogel lag sprichwörtlich auf der Nase.

Da die Flugsaison noch ganz am Anfang stand und wir jetzt nicht wochenlange Reparaturen abwarten wollten, der Motor war mit 1.500 Stunden Plus auch nicht mehr der Neueste, beschlossen wir für die ‚FOX ZULU’ einen Käufer zu suchen und machten uns auf nach einem Ersatz zu fahnden. Dieser ward schnell in Mosbach gefunden und bereits drei Wochen später konnten wir unsere Neuerwerbung, eine weiße C 42 mit Kennung D-MRBD nach Donzdorf überführen.

11/2007
Nach 5 Jahren Gastfreundschaft auf dem Messelberg mussten wir wegen Eigenbedarfs unserer Gastgeber kurzfristig die Kündigung unserer Hallenplätze zum 31.12.2007 hinnehmen. Ein von der Donzdorfer Fliegergruppe neu bestellter Segler NIMBUS M4 mit 26 Meter Spannweite sollte zukünftig diese Fläche einnehmen. Etwas enttäuscht machten wir uns auf die Suche nach einer neuen Heimat für unsere beiden Flugzeuge. Dank unserer vielen Kontakte zu anderen Vereinen gelang es uns für den anstehenden Winter je einen Hallenplatz bei den Möckmühler Segelfliegern nördlich von Heilbronn und auf dem Rossfeld bei Metzingen zu finden.

Bereits zum 01.12.2007 konnten wir unsere Flieger dorthin überführen. In den anstehenden Wintermonaten galt es jetzt mit den neuen Gastgebern Wege zu finden, welche einen dauerhaften Verbleib und damit auch einen Flugbetrieb in 2008 dort sicherste.

Unsere Hoffnungen auf dem Rossfeld mit einem Flugzeug bleiben zu können, hatt sich leider nicht erfüllt. Die zuständige Gemeinde hatte unseren Gastgebern die Stationierung eines weiteren Motorflugzeuges auf deren im Naturschutzgebiet liegenden Flugplatz nicht erlaubt. In der kurzen Phase auf dem Rossfeld haben wir dennoch liebe Fliegerfreunde gewonnen, die wir sicher noch oft besuchen werden.

05/2008
Nachdem unsere Mitglieder am Standort Bremen weitere Piloten für die Flugsparte gewinnen konnten, entschlossen wir unsere Flugzeugflotte um eine weitere C 42 zu ergänzen. Unsere D-MRBD hatte nun ihre neue Heimat auf dem Flugplatz Hatten bei Oldenburg gefunden. Damit verfügten die Bremer Sternflieger jetzt über ein eigenes Flugzeug vor Ort und unsere Piloten aus dem Süden hatten jederzeit eine günstige Flugmöglichkeit an der Nordsee.

Unsere neue C42B (D-MAYO) steht ebenfalls für unsere Stuttgarter Sternflieger in Möckmühl zur Verfügung.

04/2012
Seit April 2012 können wir den Flugsportverein Haiterbach/Nagold als unsere neuen Partner und Freunde bezeichnen. Der FSV Nagold hat uns genehmigt, eine unserer Maschinen, die D-MYBA, in ihrem Hangar unterzubringen und die Graspiste mit zu nutzen. Damit sind unsere drei Maschinen noch besser räumlich verteilt, und insbesondere die Flugsportbegeisterten aus der Sindelfinger Region haben nun einen deutlich kürzeren Anfahrtsweg, um ihrem Hobby nachgehen zu können.  Aus dem gemeinsamen Vereinsleben sind richtig gute Kontakte und gegenseitige Unterstützung erwachsen.

Bisherige Spartenleiter

  • 1986 Werner Hahn
  • 1994 Achim Klump
  • 1999 Uwe Schirmer
  • 2004 Olaf Grimme

Ansprechpartner

Olaf Grimme (Süddeutschland),
T.: 07031 90-84457

Andreas Zager (Norddeutschland),
T.: 0421 4192792